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Advent, Advent der Christbaum brennt!

Advent, Advent der Christbaum brennt! 10 Sekunden bis zum Vollbrand: Christbaumbrände geraten binnen kürzester Zeit außer Kontrolle!

Ein Brandversuch soll die Gefährlichkeit von Christbaumbränden zeigen

Die in Büros und Geschäften, sowie in privaten Haushalten aufgehängten und ausgelegten Adventskränze und Weihnachtsgestecke aus Tannenzweigen und Stroh mit dem Schmuck aus Papier- und Kunststoffschleifen, getrockneten Tannenzapfen voller Harz usw. stellen zusammen mit den unzähligen Christbäumen mit ihren echten Wachskerzen in der Vorweihnachtszeit und in den Tagen bis Neujahr ein erhebliches Gefahrenpotential dar.

Der bunt geschmückte Tannenbaum und der Adventskranz bringen weihnachtliche Gemütlichkeit in die gute Stube, werden aber leider mit ihren brennenden Kerzen allzu häufig zum gefährlichen Brandherd. Gerade zur Weihnachtszeit stehen daher Wohnungen besonders häufig in Flammen. Die Brände, entstehen dabei durch Leichtsinn oder mangelnde Kenntnis der verschiedenen Brandgefahren. Weihnachtszeit ist Kerzenzeit und schnell ist es passiert: Aus dem gemütlichen kleinen Licht wird schnell ein loderndes Flammenmeer. Handelsübliche Kerzen entwickeln direkt über der Flamme eine Temperatur von bis zu 750 Grad Celsius. Sogar 10 Zentimeter über der Flamme ist noch eine Hitze von 350 Grad Celsius möglich. Aber auch defekte, veraltete oder mit zu starken Glühbirnen ausgestattete Lichterketten können hohe Temperaturen entwickeln und das Tannengrün in Brand setzen. Beim Umgang mit offenem Feuer und leicht brennbaren Materialien ist daher höchste Wachsamkeit und äußerste Vorsicht geboten. Hat der Baum trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Feuer gefangen, kann der Brand mittels eines bereitgestellten Eimers Wasser oder eines Feuerlöschers schnell gelöscht werden. Man sollte sich allerdings überlegen, ob man ein schnell um sich greifendes Feuer aus eigener Kraft löschen kann. Beim Versuch, die Brandbekämpfung selbst zu übernehmen, haben sich schon viele Leichtsinnige unnötig in Gefahr begeben. Häufig wird das Feuer nämlich mit falschen Mitteln bekämpft. So dürfen z.B. Fettbrände, wie sie bei einem Weihnachts-Fondue entstehen können, niemals mit Wasser gelöscht werden. Statt mit Wasser sollte man die Flammen mit einer speziellen Löschdecke oder einem passenden Deckel ersticken und die Kochstelle sofort abschalten. Jegliche Löschmaßnahmen sollten grundsätzlich nur dann ergriffen werden, wenn eine direkte Gefahr für Leib und Leben auszuschließen ist. Kann das Feuer nicht gelöscht werden, sollte man die Türen zum Brandraum schließen und sofort die Feuerwehr rufen (Notruf 122). Wohnen in dem Haus noch weitere Parteien, sollten diese sofort informiert werden. Warten Sie auf der Straße auf die Feuerwehr. Dort können Sie die Löschmannschaft dann genau über die Lage in der brennenden Wohnung informieren.

Die einfachste Art einen Christbaumbrand zu vermeiden ist wenn man elektrische Kerzen verwendet! Aber wer auf die weihnachtliche Kerzenstimmung nicht verzichten will, sollte einige Regeln beachten:

  • Kerzen am Christbaum so anbringen, dass Äste und Schmuck von den Kerzenflammen nicht entzündet werden können!
  • Zuerst die oberen und dann die unteren Kerzen anzünden.
  • Papier und Schmuck nicht mit den Lampen von elektrischen Christbaumkerzen in Berührung bringen.
  • Kerzen, vor allem Wunderkerzen (Sternspritzer) nicht mehr entzünden, wenn der Christbaum bereits trocken (dürr) geworden ist.
  • Vor dem Entzünden der Christbaumkerzen Löschgerät bereitstellen (z.B. Nasslöscher oder Wasserkübel).
  • Weihnachtsbäume und Adventskränze oder -gestecke mit brennenden Wachskerzen nie unbeaufsichtigt lassen. Selbst bei noch so kurzem Verlassen des Raumes unbedingt alle Kerzen löschen (ganz besonders dann wenn Kinder oder Haustiere im Haus bzw. in der Wohnung sind). Man weiß nie, ob man abgelenkt wird und möglicherweise die brennenden Kerzen vergisst.
  • Vergewissern Sie sich vor dem Verlassen der Wohnräume bzw. Wohnungen vom ordnungsgemäßen Löschen der Kerzen.
  • Achten sie auf eine feuerfeste Unterlage für die Adventsgestecke und -kränze.
  • Auf dem Fernseher keine Adventskränze, Tannenzweige und Gestecke aufstellen.
  • Weihnachtsbäume müssen auf einem sicheren und festen Fuß stehen um ein Umkippen auszuschließen.
  • Auf genügenden Abstand zwischen brennenden Kerzen und anderen brennbaren Gegenständen wie z. B. Vorhängen oder Gardinen achten.

Ungeachtet aller anderen Vorsichtmaßnahmen wird auch die Installation von Heimrauchmeldern dringend empfohlen.

Notruf

122

Kontakt

Oberbrandinspektor
Ing. Michael Sappl
Mobil: 0043 699 11458692
info@ff-badkleinkirchheim.at

Freiwillige Feuerwehr
Bad Kleinkirchheim



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