
B6, Brand Wirtschaftsgebäude
Einsatzbericht
Einsatzbericht: B6 Großbrand – Wirtschaftsgebäude / Stall in St. Oswald im Vollbrand
Am Samstagmorgen, dem 11. Juli 2026, wurden die Freiwillige Feuerwehr Bad Kleinkirchheim sowie zahlreiche umliegende Feuerwehren zu einem Großbrand (Alarmstufe B6) nach St. Oswald alarmiert. Ein landwirtschaftliches Wirtschaftsgebäude stand in Flammen.
📋 Einsatzdaten im Überblick
| Detail | Information |
| Datum & Uhrzeit | 11.07.2026, 07:30 Uhr |
| Einsatzort | Kirchweg, St. Oswald (Bad Kleinkirchheim) |
| Alarmstufe | B6 – Brand Wirtschaftsgebäude |
| Alarmierung durch | Leitstellenverbund Kärnten |
| Eingesetzte Fahrzeuge (FF BKK) | RLFA 3000, TLFA 2000, DLK 23/12, KLFA Mantra, KDO-A |
| Einsatzdauer | 07:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr |
🚒 Alarmierte Feuerwehren
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FF Bad Kleinkirchheim (einsatzleitende Feuerwehr)
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FF Ebene Reichenau
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FF Kaning
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FF Millstatt
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FF Patergassen
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FF Radenthein
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FF St. Peter ob Radenthein
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FF Untertweng
🚨 Lage beim Eintreffen und Erstmaßnahmen
Unmittelbar nach der Alarmierung durch den Leitstellenverbund Kärnten rückten die Kräfte der FF Bad Kleinkirchheim zum Einsatzort am Kirchweg aus. Nach der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter bestätigte sich das Meldebild: Ein Stallgebäude stand bereits im Vollbrand.
Die sofort eingeleitete Erstmaßnahme und oberste Priorität war der Schutz der unmittelbar umliegenden Gebäude, um ein Übergreifen der Flammen durch Hitzestrahlung und Funkenflug zu verhindern. Dies konnte durch den schnellen Aufbau von Riegelstellungen erfolgreich sichergestellt werden.
💧 Wasserversorgung und Brandbekämpfung
Aufgrund der enormen Brandlast eines landwirtschaftlichen Objekts war eine massive Löschwasserversorgung zwingend erforderlich. Um diese zu gewährleisten, wurden umgehend Versorgungsleitungen von zwei nahegelegenen Hydranten aufgebaut. Parallel dazu errichteten die Einsatzkräfte zwei zusätzliche Zubringerleitungen aus dem Oswalder Bach, um ausreichend Wasser für den umfassenden Löschangriff zur Verfügung zu haben.
🧯 Atemschutzeinsatz und Nachlöscharbeiten
Die starke Rauchentwicklung machte einen massiven Einsatz von Atemschutzgeräteträgern notwendig. Hierbei wurde die FF Bad Kleinkirchheim durch zusätzliche Atemschutztrupps der Feuerwehren Millstatt, Untertweng und Kaning maßgeblich verstärkt und abgelöst, was einen kontinuierlichen und sicheren Löschangriff ermöglichte.
Nachdem "Brand aus" gegeben werden konnte, begannen die zeitintensiven Nachlöscharbeiten. Um auch letzte Glutnester aufzuspüren und abzulöschen, musste das Brandgut teilweise abgetragen und kontrolliert werden. Diese Arbeiten zogen sich bis in den späten Nachmittag hinein.
Gegen 17:00 Uhr konnten die letzten Kräfte der FF Bad Kleinkirchheim wieder ins Rüsthaus einrücken. Im Anschluss wurden die Fahrzeuge gereinigt, Schläuche gewaschen und die Atemschutzgeräte wieder aufgerüstet, um die vollständige Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.
🤝 Dank des Einsatzleiters
Ein derartiger Großeinsatz ist nur durch hervorragende Teamarbeit zu bewältigen. Der Einsatzleiter der FF Bad Kleinkirchheim bedankt sich ausdrücklich bei allen angerückten Nachbarwehren für die äußerst professionelle und kameradschaftliche Zusammenarbeit bei den Löscharbeiten. Ein besonderer Dank gilt auch den Kräften, die die Einsatzleitung bei der Führungsunterstützung tatkräftig entlastet und unterstützt haben.

