
T VU 4, VU mehrere Personen eingeklemmt
Einsatzbericht
Am späten Nachmittag des 30. Juni 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Kleinkirchheim vom Leitstellenverbund Kärnten zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „T VU 4“ – laut ersten Informationen der Polizei sollten am Einsatzort in Döbriach am Millstätter See drei Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt sein.
Da zum Zeitpunkt der Alarmierung ein starkes Gewitter über der Region niederging, rückten das RLFA 3000 und das KLFA unverzüglich aus, während das TLFA 2000 als strategische Reserve im Rüsthaus Bad Kleinkirchheim in Bereitschaft blieb.
Verzögerung durch Unwetterschäden auf der Anfahrt Bereits während der Blaulichtfahrt kam es im Kirchheimer Graben (B88) zu einem witterungsbedingten Zwischenfall: Ein Baum war durch den Sturm entwurzelt worden, auf zwei Fahrzeuge gestürzt und blockierte die Fahrbahn komplett.
Beim Eintreffen unserer Kräfte an diesem Hindernis waren die FF St. Peter ob Radenthein, das TLFA 2000 Radenthein sowie die Johanniter Unfallhilfe Patergassen bereits vor Ort und mit der Versorgung der Insassen sowie der Beseitigung des Baumes beschäftigt. Die Besatzungen des RLFA 3000 und des KLFA Bad Kleinkirchheim zögerten nicht und unterstützten die Kameraden und Rettungskräfte tatkräftig bei der Räumung der Straße.
Ankunft in Döbriach Nachdem die B88 erfolgreich freigemacht war, konnte die Fahrt zum ursprünglichen Einsatzort nach Döbriach fortgesetzt werden. Bei der Ankunft an der dortigen Unfallstelle zeigte sich, dass die zuerst eingetroffenen Feuerwehren die komplexe Lage bereits routiniert unter Kontrolle gebracht hatten.
Für die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kleinkirchheim bestand kein weiterer Grund zum Eingreifen. Nach kurzer Rücksprache konnte die Rückfahrt ins Rüsthaus angetreten und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.

